Craps

Neben diversen Kartenspielen und Roulette finden sich in den meisten örtlichen Casinos beziehungsweise online casinos auch Würfelspiele. Insbesondere Craps gilt hier als das Maß aller Dinge, was sich auch an der großen Anzahl von Spielern zeigt. Und genauso interessant, wie es ist, die Würfel fallen zu sehen, ist es auch, die Geschichte von Craps zu erfahren.

Was den Ursprung von Craps angeht, so ranken sich darum verschiedene Geschichten. Daher ist es nicht allzu einfach, hier die Wahrheit von den Märchen zu trennen. Besonders häufig ist jedoch zu lesen, dass dieses Würfelspiel bereits in der Zeit des 11. beziehungsweise 12. Jahrhunderts erfunden wurde. Maßgebliche Erfinder sollen dabei der Brite Sir William of Tyre und seine Ritter gewesen sein. Als diese im Zuge der Kreuzzüge eine Burg mit dem Namen Hazarth bewachen sollten, spielten sie ein Würfelspiel, welches in den Grundzügen dem heutigen Craps ähnelt. Der Name des damaligen Spiels jedoch lautete Hazard. Über die nächsten beiden Jahrhunderte hinweg gewann dieses Würfelspiel an Popularität und wurde zunehmend auch in Frankreich gespielt. An diesem Punkt sind sich die Historiker übrigens einig, dass die Umbenennung von Hazard in Craps in eben diesem Land vonstattenging. Erst im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts begann Craps seinen Siegeszug in Amerika. Als das Glücksspiel in den USA schließlich als illegal galt, hat ein findiger Würfelhersteller die Zeit genutzt, und dem Spiel Craps seinen eigenen Stempel aufgedrückt. Diese modernere Form überdauerte nicht nur die Zeiten des Glücksspielverbotes, sondern stieg auch schnell zu einem der meistgenutzten Spiele in den Casinos empor, als das Glücksspiel in Las Vegas wieder erlaubt war. Bis heute hat Craps dabei nichts von seiner Faszination verloren.

Die Wetteinsätze beim Craps

Was die Regeln beim Craps betrifft, so lassen sich diese im Grunde genommen recht einfach erklären. An jedem Tisch gibt es einen sogenannten Shooter. Dieser platziert seinen Wetteinsatz, welcher auch Banco genannt wird, natürlich im Begehren, durch einen passenden Wurf zu gewinnen. Ihm entgegen stehen die sogenannten Fader. Diese Wetten darauf, dass der Shooter verliert. Sind alle Einsätze getätigt, geht der Shooter zu seinem ersten Wurf über, wofür er zwei Würfel erhält. An diesem Punkt entscheidet die Summe der Augen beider Würfel darüber, was als Nächstes geschieht:

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- der Shooter wirft eine 7 oder 11

Damit hat dieser automatisch gewonnen, da beide Zahlen ein sogenanntes Natural darstellen.

- der Shooter wirft eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10

Diese Summen stellen für den Shooter den sogenannten Point dar, und er darf ein weiteres Mal würfeln.

- der Shooter wirft eine 2, 3 oder 12

Diese Summen werden Crap genannt, was bedeutet, dass der Shooter verloren hat.

Hat der Shooter nun einen Point gewürfelt, folgt im Anschluss an den ersten Wurf, der zweite Versuch. Hier ergeben sich wiederum verschiedene Möglichkeiten:

- der Shooter wirft die gleiche Punktzahl wie beim ersten Wurf

Dies bedeutet den Sieg für den Shooter und er erhält den Gewinn.

- Der Shooter wirft eine 7

Beim zweiten Wurf bedeutet die 7 kein Natural, sondern das genaue Gegenteil. Damit hat der Shooter automatisch verloren.

- Der Shooter wirft eine andere Summe

Trifft dieser Fall ein, darf der Shooter ein drittes Mal würfeln.

Die Würfe gehen solange weiter, bis der Shooter entweder gewinnt oder verliert. Des Weiteren gelten noch einige andere Regeln bezüglich des Spielablaufs, was das gesamte Spiel noch einmal interessanter macht. Zudem können natürlich auch beim Craps verschiedene Strategien und Vorgehensweisen an den Tag gelegt werden, wodurch die Gewinnchancen deutlich erhöht werden können. Es kann sich also durchaus lohnen, die Würfel fallen zu sehen!

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